Es ist der Albtraum jedes frischgebackenen Vaters: Die Frage ob es sich bei dem Baby wirklich um das eigene handelt. Angst, Frust und eine stete Unsicherheit sind die Begleiterscheinungen, welche nicht nur für den Vater emotional bedrückend sind sondern auch die Familienharmonie massivst zerstören. Auch wenn Freunde und Bekannte meinen dass der/die Kleine “die Nase vom Papa” oder “die selben Augen hat wie der Vater” so ist dies lediglich ein schwacher Trost und hilft nicht klare Verhältnisse zu schaffen und die Wahrheitsfindung voranzutreiben.

Später kommen bei vielen Vätern erneut Zweifel auf ob es sich wirklich um das eigene Kind handelt oder hier ein fremdes Kind untergejubelt wurde. Spätestens in diesem Moment entschliessen sich viele Männer zum Schritt eines Vaterschaftstests. Auch wenn dieser die Gefahr der negativen Enttäuschung mit sich führt, so sorgt er für klare Verhältnisse.

Zudem gilt an dieser Stelle jedoch anzuführen dass Frauen auch oft ein aktives Interesse an Vaterschaftstests haben. Aus einer kurzfristigen Liebelei kann nach neun Monaten eine Verpflichtung erwachsen die manchen Vätern eher ein Dorn im Auge ist, weshalb sie sich vor der gesetzlichen Unterhaltsverpflichtung am liebsten drücken würden. Diverse rechtliche Ansprüche lassen sich erst einklagen wenn zweifelsfrei feststeht wer der Vater des Kindes ist. In diesem Fall kann ein Vaterschaftstest zu Rate gezogen werden um Klarheit zu schaffen. Experten gehen davon aus dass in Deutschland im Jahre 2003 weit über 50.000 Vaterschaftstests durchgeführt worden sind. Diese stellen auch einen immensen Wirtschaftsfaktor dar, da hierdurch geschätzte€ 30 Millionen an Gebühren für die Durchführung der Tests angefallen sind.